Phuket und Umgebung

Am Sonntag ging es schon sehr früh los. Wir sind gegen 06:30Uhr aufgestanden, da wir einiges auf unserem Sightseeing-Plan hatten und die Fähre zurück nach Koh Yao Sonntags nicht so regelmäßig fährt.
Also fertig gemacht, kurz einen Nescafé in einer süßen Bar getrunken (anderen Kaffee habe ich leider in Thailand nicht gefunden) und dann ging es los. Als erstes brachte Fon mich zu einem sehr schönen Strand, der jetzt in der Nebensaison fast menschenleer war. Hat mich ein wenig an Australien erinnert…, liebe Grüsse an dieser Stelle an meine Freunde auf der anderen Seite des Kontinents!
Ich lasse mal ein paar Bilder sprechen…

Danach ging es dann zu einem Elefanten Camp, ausserhalb von Phuket, leider gibt es die massenweise. Und auch Affencamps. Was soll ich sagen, ich habe das gemacht, weil ich damit jemanden eine Freude machen wollte, also mit den Fotos, aber ich habe es auch gemacht, um zu sehen, wie die Tiere dort gehalten werden. Ich möchte mich zu Hause näher mit dem Thema auseinander setzen und schauen, was man da eventuell gegen machen kann. Die Thais sind ein armes Volk, keine Frage, und sie sind sehr geschäftstüchtig, was ich sehr löblich finde, Tiere allerdings an kurzen Ketten zu halten und sie als Attraktion zu verkaufen, kann und darf nicht der richtige Weg sein. Ich habe für 100 THB (2.68Euro) eine Elefantendamen mit Bananen gefüttert. Ich bin weder auf den Elefanten geritten, noch habe ich diese Einrichtung sonst irgendwie finanziell unterstützt. Z.B. mit dem Kauf von Souveniers oder ein Foto mit dem Babyelefanten, der ganz alleine unter einem Sonnenschirm stand, natürlich an der Kette, und schon Verhaltensstörungen zeigte. Dort gab es auch ein Affencamp, als ich einen kurzen Blick über den Zaun geworfen habe, hat es mir schon gereicht…., einfach furchtbar was Menschen anderen Lebewesen antuen.

Nach diesem ernüchternen Zwischenstopp ging es weiter zu einem wirklich tollen Aussichtspunkt, mit Blick auf Phuket. Dort lief mir schon ein Mönch über den Weg…, ich weiss auch nicht, irgendwie faszinieren die mich schon mein ganzes Leben, ich bin immer (na ja so oft kommt es ja nun auch nicht vor das man einen sieht) ganz ehrfürchtig wenn ich einen sehe…

So und der nächste Zwischenstopp war dann endlich der Big Buddha! Eines meiner Ziele auf meiner Travel Bucket List, einmal im Leben, den Big Buddha sehen… Übrigens geht es hier zu meiner Travel-Bucket-List, schau doch mal rein, vielleicht sind da ja ein paar Tipps und Anregungen für deine nächste Reise dabei. Travel-Bucket-List

Ich konnte den Big Buddha schon vom Auto aus am Tag zuvor sehen, und ich war ganz aufgeregt, dass ich ihn nun endlich mal live aus nächster Nähe sehen durfte. Das allergrösste, was mir dann passierte, war das vor Ort wirklich ein Mönch saß, bei dem man sich seinen Segen abholen durfte! Und als Gesegnter bekommt man ein, von den Mönchen handgefertigtes Armband geschenkt. Das war noch viel besser als den Big Buddha zu sehen! Mal von einem Mönch gesegnet zu werden, wo ich mich schon seit so vielen Jahren mit dem Buddhismus auseinander setze und sehr viel von diesem Glauben halte, dass war wirklich einmalig, und ich hoffe das ich dieses Gefühl was ich in dem Moment hatte für immer speichern konnte.

Der Big Buddha ist schon sehr beeindruckend und das Ganze drum herum ebenso. Überall stehen verschiedene Mönchsstatuen und Buddhas und es riecht nach Räucherstäbchen und die Glocken die von denjenigen aufgehangen wurden die ihre Wünsche darauf festgehalten haben, klingen im Wind…, einfach einzigartig. So ein Gefühl hat mir bis dato noch keine Kirche vermittelt die ich bisher besichtigt habe, und ihr könnt mir glauben, dass waren sehr viele Kirchen, da ich ja auch schon einige Reisen gemacht habe.

Zurück in der Stadt habe ich mich dann in einen Bus gesetzt, um zum Pier zu kommen. Für die Thais war es schier unglaublich, dass ich Fremde, alleine im Bus mit ihnen fahre, und dann auch noch alleine zurück nach Koh Yao Noi fahre. Verrückt diese Ausländer, stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Nach über 1 1/2 Stunden fahrt kam ich dann endlich am Pier an.

Als das Speedboot endlich ablegte, fing es wahnsinnig an zu regnen, so dass die Fahrt sehr unruhig war. Ich war total kaputt von der kurzen Nacht und von all den Eindrücken, dass ich die Augen schloss, in der Hoffnung mir wird nicht noch schlechter. Ich muss darüber eingeschlafen sein. Jedenfalls hielt das Boot an und alle stiegen aus, ich natürlich auch. Ich wunderte mich schon das der Pier ziemlich anders aussah als der in Koh Yao Noi. Prompt sprach mich ein kleiner älterer Thai an, der total süss und lieb aussah, ob ich ein Taxi bräuchte. Ich versuchte ihm klar zu machen, dass ich abgeholt werde, aber ich glaube außer „Taxi“ verstand er kein einziges Wort. Na ja nach einigem hin und her und der Suche nach meiner Freundin, immer mit dem Thai an den Fersen, fragte er mich wieder wo ich denn hin wolle. Als ich dann sagte „zum Island Yoga Resort“ und ich ihm vom Gesicht ablesen konnte, dass er davon noch nie gehört hatte, wusste ich das mein Verdacht richtig war. Er kam dann mit einer Landkarte von Koh Yao Yao und einer von Koh Yao Noi an…, ich war also tatsächlich einen Pier zu früh ausgestiegen….
Und ich war so froh gewesen, nicht mit dem Longtailboot fahren zu müssen. 🙂 Selbst schuld! Ich durfte dann noch warten bis sein Kumpel den Motor seines Bootes repariert hatte und der brachte mich dann rüber. Dieser kleine süsse Mann, hat keinen einziegen Cent an mir verdient, und hat sich trotz allem so lieb um mich gekümmert. Hat alles für mich organisiert und hat mich noch auf das Schiff geleitet! Da ich auf der anderen Insel dann auch noch ein Taxi nehmen musste und ich nicht mehr viel Geld hatte, konnte ich ihm leider kein Trinkgeld für seine Mühe geben. Das ist das Schöne dort, alle sind so lieb und so freundlich und erwarten nichts dafür zurück, obwohl sie nichts besitzen. Davon können/sollten wir uns in Europa mal eine Scheibe abschneiden!
Eine Ewigkeit später war ich dann endlich in meinem Zimmer angekommen. Kaputt aber glücklich und mit ganz vielen neuen Eindrücken.
Ich hoffe die Fotos und der Artikel gefallen euch. Im nächsten Artikel findest du wundervolle Fotos von meinem Island Hopping Trip! Island Hopping Koh Yao Noi

Alles Liebe,

deine Jen

Autor: Jenny

Hi, ich bin Jen. Reisesüchtig, Yogaverliebt und ich mag gutes, gesundes Essen. Wenn du mehr von mir sehen und wissen möchtest, dann folge mir auf Instagram oder auf Facebook.

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