Die 10 Grundlagen der Meditation

Im Folgenden gebe ich dir 10 praktische Hinweise für das Erlernen der grundlegenden Techniken und Stufen der Meditation. Sie sind perfekt für Einsteiger, um das Meditieren zu erlernen. Aber auch für die Erfahrenen unter euch werden einige Tipps und Tricks darunter sein.

  1. Regelmäßigkeit in der Zeit, dem Ort und der Übung ist sehr wichtig. Regelmäßigkeit gewöhnt den Geist daran, seine Aktivitäten ohne großen Aufschub zu verringern. Es ist schwer, den Geist, der herumspringen möchte, sobald man sich zur Meditation hinsetzt, zu beruhigen. So wie ein bestimmter Reflex die Reaktion auf einen bestimmten äußeren Reiz ist, so wird sich der Geist schneller beruhigen, wenn Zeit und Ort unverändert beibehalten werden.
  2. Die wirksamsten Zeiten sind die Morgendämmerung und der Einbruch der Dunkelheit, wenn es noch/wieder ruhig draussen ist. Die Inder bevorzugen die Stunden zwischen vier und sechs Uhr, auch Brahmamuhurta genannt. In diesen stillen Stunden, nach dem Schlaf, ist der Geist klar und unerschüttert von den Aktivitäten des Tages sind. Erfrischt und frei von den alltäglichen Problemen kann er sehr leicht geformt werden und die Konzentration kommt fast von allein. Wenn es nicht möglich ist, sich zu diesen Uhrzeiten zur Meditation zurück zu ziehen, dann sollte man sich eine Uhrzeit aussuchen, in der man nicht mit alltäglichen Dingen beschäftigt ist. Zum Beispiel abends, dass TV Programm hinten anstellen und sich der Meditation widmen. Regelmäßigkeit ist der wichtigste Faktor.
  3. Grundsätzlich heißt es das man einen bestimmten Raum für die Meditation nutzen soll, indem sich bestenfalls auch keine anderen Menschen aufhalten. Da das ja eher schwierig ist heutzutage, rate ich euch, euren Lieblingsplatz in eurer Wohnung, Haus, Garten etc. aufzusuchen, wo ihr dann auch für die Zeit der Meditation ungestört seid. Viele Yogis brennen dort dann morgens und abends Räucherstäbchen ab, um die Energien zu Reinigen. Ich finde das sollte jeder selbst entscheiden, ist auch eine Glaubenssache.
  4. Wichtig ist es in einer bequemen, festen, aufrechten Haltung zu sitzen, Wirbelsäule und Nacken aufrecht, aber nicht angespannt! Dies hilft den Geist zu beruhigen und unterstützt die Konzentration. Es ist nicht notwendig die Beine im Lotussitz (Padmasana) zu verschränken, jede bequeme Haltung mit gekreuzten Beinen bietet eine feste Basis für den Körper. Solltest Du Probleme mit den Knien haben, kannst Du auch ein Meditationskissen zur Hilfe nehmen und die Beine rechts und links an dem Kissen nach hinten strecken.
  5. Am Anfang ist es wichtig den Geist zu beruhigen. Ziel ist es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu vergessen. Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Ich empfehle daher immer am Anfang sich auf seine Atmung zu konzentrieren und sich immer wieder gedanklich zu sagen „Ich atme ein, ich atme aus.“ Nach einiger Übung merkt man das man „Gedankenfrei“ ist, und kann sich auf das „Nichts“ konzentrieren. Aber bitte erwarte nicht zu viel von dir, dass ist schwerer als es sich anhört und dauert seine Zeit. Also hab Geduld und gib nicht auf!
  6. Dann fängt man an, bewusst den Atem zu regulieren. Mit fünf Minuten tiefer Bauchatmung beginnt man in der Regel, dadurch bekommt das Gehirn Sauerstoff, mit der Zeit die Atmung verlangsamen. Eingefleischte Yogis haben eine kaum noch messbare Atmung.
  7. Haltet die Atmung rhythmisch. Drei Sekunden einatmen, drei Sekunden ausatmen. Falls ihr ein Mantra verwendet, sollte dies mit der Atmung koordiniert werden.
  8. Der Geist wird erstmal herumspringen und du wirst dich wundern, was dir alles einfallen wird. Gib dir die Zeit konzentrierter zu werden zusammen mit der Atmung.
  9. Den Geist zur Ruhe zu zwingen bringt leider gar nichts. Das sind Gedanken, und diese behindern die Meditation. Wenn der Geist sich nicht beruhigen will, dann versuche die Gedanken von außen zu betrachten, als ob du einen Film schaust, er wird mit der Zeit langsamer und ruhiger werden.
  10. Was auch sehr gut hilft ist sich einen Konzentrationspunkt zu suchen. Viele benutzen das dritte Auge, oder im Herzen, der Bauchnabel, einfach das worauf du dich gut konzentrieren kannst. Denke aber daran, dass man diesen Punkt nicht wechseln sollte.

Generell wird geraten die Übung der Meditation mit 20 Minuten zu beginnen und dies langsam zu steigern, bis auf eine Stunde. Ich wünsche dir viel Erfolg, und halte durch, es ist nicht einfach!

Autor: Jenny

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