Rauchfrei durch Yoga

über Travel Yoga Love

Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt mit dem Rauchen aufzuhören.

  1. Schmeckte es nicht mehr
  2. Gesundheitlich der Supergau
  3. Viel zu teuer
  4. Zigaretten werden an Tieren getestet
  5. Es passte überhaupt nicht zu meinem gesunden Yogi Leben
  6. Es stinkt

Tja, leichter gesagt als getan… Unter der Woche wenn ich allein zu Hause war, rauchte ich schon mal 3-4 Tage nicht, dass war keine große Sache. Aber wehe das Wochenende kam und ich traf mich mit meinen Freunden, von denen der Großteil ebenfalls raucht, zack waren 3-4 Tage rauchfrei dahin, und oft war es mir auch unangenehm draussen z.B. im Biergarten zu rauchen. Ich fand es selber immer ekelig, diese Stinkerei, deswegen wurde bei mir auch immer nur auf dem Balkon geraucht, aber trotzdem, für Nichtraucher ist es einfach nicht schön.

Ich habe viel und lange darüber nachgedacht, und mich auch oft geärgert das ich es nicht durchgehalten habe. Irgendwann kam mir die Idee das durch Yoga und Meditation zu kompensieren. Als ich die letzte Zigarette ganz bewusst geraucht habe, ging mir nochmal durch den Kopf, was es für ein Quatsch ist diese Sucht zu füttern. Man schädigt ganz bewusst diesen einen Körper den man hat, nur weil man nicht stark genug ist, durchzuhalten. Durchhaltevermögen und Konsequenz ist eben sehr oft in unserem Leben gefragt,  im Beruf, im Alltag, in unseren Beziehungen, da meint man schon mal sowas schleifen lassen zu können, weil man ja sonst immer so konsequent ist.

Wenn man sich über viele Jahre mit gesunder Ernährung, Yoga und das Leben anderer Lebewesen auseinander setzt, nimmt das zwangsläufig Einfluss auf die Essgewohnheiten, auf die Kosmetika die man kauft, und dann eben auch auf das Rauchen… Und somit kam der Tag der Tage an dem ich beschloss, dass ich nun die letzte Zigarette rauchen würde. Die Packung war eh leer und neue hatte ich nicht mehr gekauft. So saß ich dann ganz gemütlich und allein auf ein paar Holztreppen und rauchte diese eine, letzte Zigarette. In den ersten Tagen erzählte ich es keinem, weil ich selber erst mal klar kommen wollte. Vorallem finde ich es lächerlich etwas groß anzukündigen, und es dann nicht zu schaffen. Es gab gute und schlechte Tage… Mittlerweile rauche ich 6 1/2 Monate nicht mehr. Es war wirklich teilweise sehr hart, und ist es noch. Was mir aber wirklich geholfen hat, ist das Yoga. Das Bewusstsein einen gesunden Körper haben zu wollen, und wir eben nur diesen einen besitzen, was wir selbst an ihm zerstören ist meistens nicht mehr „zu reparieren“. Das Bewusst machen darüber, wie die Tiere in den Versuchslaboren gequält werden, nur damit wir die Glimmstängel anzünden können. Und eben auch das Stolz sein auf sich selber, dass man etwas schafft, was man sich fest vorgenommen hat, weil es nicht mehr zum eigenen Leben passt, oder eben nicht mit dem Lebensstil zusammen passt. Ich meine, mal ganz ehrlich, wie sieht es denn aus, wenn ich bei Zeiten wieder Yoga unterrichte und vor dem Raum mit einer Kippe in der Hand meine Schüler begrüße.

Die Meditation hat mir auch oft geholfen wenn es ganz schlimm war und ich das Gefühl hatte, ich würde mir am liebsten 5 Stück nebeneinander anzünden. Sich darauf zu besinnen seine Gedanken ziehen zu lassen, und sich nicht nur darauf zu fokussieren was man gerade am meisten will, ist sehr sehr hilfreich, denn dann weiss man wieder das es nur die Sucht ist, die das Verlangen auslöst und nicht eben das ist was man wirklich möchte.

Ich wünsche allen zukünftigen Nichtrauchern da draussen viel Erfolg! Solltet ihr Fragen haben, dann fühlt euch frei, diesen Artikel zu kommentieren oder mir eine Mail zu schreiben.

Alles liebe, eure

Jen

 

Autor: Jenny

Hi, ich bin Jen. Reisesuechtig, Yogaverliebt und ich mag gutes, gesundes Essen. Wenn du mehr von mir sehen und wissen moechtest, dann folge mir auf Instagram oder auf Facebook.

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