It´s all about the Flow – Vinyasa Yoga

Über die Autorin:

Kathi ist leidenschaftliche Vinyasa-Yogalehrerin und betreibt einen Yoga-Spirit-Lifestyle Blog, namens Sunny Mind Yoga,  auf dem sie alle Themen die das Yogi Herzchen erfreuen, aufnimmt und tolle Artikel darüber schreibt. Wenn du neugierig geworden bist und mehr über Kathi erfahren möchtest, klicke hier:  http://www.sunnymindyoga.de .

Vinyasa Yogalehrerin Kathi
Vinyasa Yogalehrerin Kathi

Es gibt Yoga-Stile wie Sand am Meer. Und es kommen fast täglich neue Richtungen hinzu. In dem großen Angebot an Yoga ist es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Was ist der richtige Yoga-Stil für mich? Wo fühle ich mich gut aufgehoben? Was kann ich vielleicht schon von vorneherein für mich ausschließen?

In diesem Artikel möchte ich dir Vinyasa Yoga vorstellen – was ist das Besondere daran? Und: Kann man Vinyasa Yoga überhaupt ganz konkret von anderen Yoga-Stilen abgrenzen?

„Lege dich auf den Rücken und stell‘ deine Füße hüftschmal vor deinem Po ab. Atme ein und hebe dein Becken weit nach oben. Atme aus und senke es langsam wieder Richtung Matte ab. Bei der nächsten Einatmung streckst du zusätzlich deine Arme weit nach oben hinter den Kopf, wenn du ausatmest, landen dein Po und deine Hände zeitgleich am Boden. Atme wieder lang und tief ein, hebe Hände und Po wieder von deiner Matte ab. Wiederhole das im Rhythmus deiner Atmung noch 3x.“

So könnte sich die Ansage einer typischen Mobilisations-/ Aufwärmübung in einer Vinyasa-Yogaklasse anhören. Und eigentlich erfassen diese 4 Sätze schon die Essenz des Vinyasa-Flows.

Beim Vinyasa-Yoga geht es darum, die Atmung mit der gerade ausgeführten Bewegung zu verbinden. Nimm deine Bewegung wahr und passe sie an deinen Atemrythmus an.

Warum? Probiere es direkt mal aus. Setze dich bequem in den Schneider- oder Fersensitz und richte deinen Rücken ganz gerade auf, entspanne deine Schultern. Dann nimm‘ 5 tiefe, lange Atemzüge – gerne mit geschlossenen Augen. Anschließend atmest du in diesem Rhythmus weiter und hebst zusätzlich deine Arme weit über den Kopf, bis die Fingerspitzen sich berühren. Wenn du ausatmest, senkst du deine Arme wieder ab und deine Fingerspitzen berühren sich hinter deinem Rücken. Die Bewegungen beginnen erst, wenn du gerade mit der Einatmung startest. Und deine Fingerkuppen berühren sich hinter deinem Rücken erst dann, wenn deine Ausatmung gerade endet.

Und? Gar nicht so leicht, oder? Das wunderbar Tolle am Vinyasa Yoga ist, dass wir durch diese so konzentriert darauf sind, die Bewegungen zu koordinieren, dass unser Geist maximal fokussiert ist.

Wir denken weder an To-Dos, die wir uns für die nächsten Tage aufgelistet haben, noch an Dinge, die uns heute vielleicht geärgert haben. Wir kommen einfach zur Ruhe und sind ganz bei uns.

Das heißt nicht, dass eine Vinyasa-Yogapraxis nicht anstrengend sein kann. Im Gegenteil – Vinyasa wird häufig sehr fordernd unterrichtet und der bekannte Vinyasa-Yogalehrer Bryan Kest erfand und prägte den Begriff „Power-Yoga“.

Wie du vielleicht merkst, bin ich Verfechterin des Vinyasa-Yoga, auch wenn nicht wenige Gurus „der alten Schule“ vielleicht darüber sagen würde, dass es das moderne Yoga der westlichen Welt ist – aus Amerika nach Europa herübergeschwappt und für manche nicht mehr und nicht weniger als ein herausfordendes Workout, um seinen Po zu straffen…

Meine Meinung dazu – und zeitgleich mein Schlusswort – ist eher eine Frage: Soll Yoga denn nicht modern sein und angepasst an unseren heutigen (westlichen) Lebensstil?

Ist es zeitgemäß und ist es yogisch, Menschen, die nach ihrer Arbeit auf ihre Matte kommen, um etwas für sich zu tun, zu sagen, dass das was sie da machen „nicht richtiges, ursprüngliches“ Yoga ist?

Ich finde, jeder Yoga-Stil hat seine wunderbaren Eigenheiten. Ich finde es toll, mir einfach aus verschiedenen Stilen etwas herauszupicken zu können und in meine Yogapraxis und meine Yogakurse zu integrieren. Die Basis wird immer Vinyasa sein – entspannend bis fordernd, beruhigend und humorvoll, konzentriert und gelassen!

Hugs & Love

Kathi

 

 

 

 

 

Autor: Jenny

Hi, ich bin Jen. Reisesüchtig, Yogaverliebt und ich mag gutes, gesundes Essen. Wenn du mehr von mir sehen und wissen möchtest, dann folge mir auf Instagram oder auf Facebook.

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