Yoga für die Seele – Teil 1

Ich habe ja hier jetzt schon einige Artikel darüber verfasst, welche Vorzüge Yoga für jeden bietet. Eben auch für Sportler und Athleten, wenn dich das interessiert, dann kannst du das gern hier nachlesen  Yoga als Nutzen für deine Fitness  .

Yoga kann Ängstlichkeit und Stress abbauen, eine positivere Grundeinstellung bewirken, deine Konzentration verbessern und dir dabei helfen das Meditieren und das Fokussieren zu erlernen. Das Meditieren kann beim Rennen eines Marathons eingesetzt werden, während gute Visualisierungstechniken dir dabei helfen können, die Fähigkeit zu entwickeln, dir ein positives Abschneiden bei einem Wettkampf vorzustellen. Viele Athleten sprechen davon, sich vor einem Lauf jede Phase des Rennens bildlich vorzustellen, von der Startlinie bis hin zum Schlagen der Kontrahenten während sie die Ziellinie überqueren.

Positve Grundeinstellung

Wenn Du nur deinen Körper, nicht aber deinen Körper trainierst, schaltet dein Gehirn während des Wettkampfes in den Turbogang. Durcheinander gewürfelte Gedanken, einige positiv, andere negativ und Gedanken an vergangene Wettkämpfe oder Spiele, die nicht gut ausgegangen sind, zusammen mit dem Druck, an diesem Tag die volle Leistung erbringen zu wollen, kann jeden von uns sehr überfordern. Eine starke Geisteshaltung kann da sehr helfen, und diese kann Yoga und Meditation fördern. Alle Formen von Yoga sind konzipiert, um Körper, Geist und Seele in den Einklang zu bringen. Das hilft dabei eine Verbindung zu unserem spirituellen Selbst herzustellen.

Zu den meditativen Yogastilen, die oft Atemtechniken und Gesänge beinhalten gehören zum Beispiel Jivamukti, Kundalini und Sivananda Yoga, welches ich ja auch gelernt habe… 😉

Aber, alle Arten von Yoga helfen uns, wenn Sie richtig ausgeführt werden, die mentale Konzentration, den Fokus und die Kraft zu verbessern, da sie erfordern, dass Geist und Körper im Einklang funktionieren, wenn anspruchsvollere Asanas gehalten werden sollen. Ich denke da z.B. auch an den Krieger in verschiedenen Positionen, da er dazu dient die Willenskraft zu stärken.

Meditativer Zustand

Bei einem Lauf in einen meditativen Zustand zu geraten, kann dir dabei helfen, negative Gedanken abzublocken, wie zum Beispiel „Ich kann nicht mehr“ „Ich schaffe die Kilometer nicht“ „Ich spüre schon, dass ich gleich einen Krampf in der Wade bekomme!“ etc. etc. Ein Mantra zu wiederholen, kann dir dabei helfen, eine positive Grundeinstellung zu entwickeln und dich beim Laufen mit deiner Atmung zu verbinden. Du kanst zum Beispiel immer wieder „Ich kann es schaffen“oder „Ich werde erfolgreich sein“ für dich selber wiederholen. Ich sage meinen Schülern in den Yogastunden die ich gebe auch immer wieder, dass sie sich auf ihre Atmung konzentrieren sollen. Das Atmen ist für uns eine solche Selbstverständlichkeit geworden, dass wir es einfach hinnehmen. Gerade wir Europäer nutzen nicht mal 20% unseres Lungenvolumens! Deswegen ist es oft hilfreich, in Stresssituationen sich auf seine Atmung zu konzentrieren. Ein einfaches „Ich atme ein“ bei jeder Einatmung und ein „Ich atme aus“ bei jeder Ausatmung können ungemein helfen, den Herzschlag zu verringern und sogar Angstzustände damit durchzustehen. Ich habe tatsächlich eine Schülerin, die akut unter Angstzuständen leidet, seitdem sie regelmäßig zu mir kommt und sich auf ihre Atmung konzentriert, sind ihre Angstzustände wesentlich besser geworden! Genauso verhält es sich beim Wettkampf, wenn ich mir die ganze Zeit einrede, dass ich nicht mehr kann, oder gleich einen Krampf bekomme, dann werde ich früher oder später einen Krampf haben oder aufgeben, da ich mir so lange eingeredet habe, aufgeben zu müssen. Die Kraft unserer Gedanken können wir also auch positiv nutzen.

In meinen nächsten Artikel werde ich dir erklären wie du deinen Erfolg visualisieren kannst. Ich erkläre dir mehr zum Thema Atmung und Konzentration. Also bleib gespannt.

Alles Liebe,

Jen

Autor: Jenny

Hi, ich bin Jen. Reisesuechtig, Yogaverliebt und ich mag gutes, gesundes Essen. Wenn du mehr von mir sehen und wissen moechtest, dann folge mir auf Instagram oder auf Facebook.

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