Yoga für die Seele – Teil 2

Wie versprochen gibt es heute den zweiten Teil, des Artikels „Yoga für die Seele“. Heute behandele ich folgende Themen:

Den Erfolg visualisieren

Beim Yoga lernt man Visualisierungstechniken zu üben. Stell dir vor, Du entwickelst einen Kurzfilm in deinem Kopf. Du kannst das überall üben, zu Hause oder in der Bahn, überall dort, wo Du nicht unterbrochen wirst. Atme tief durch, denke an deine Sinne oder an deine Atmung und stell dir dann vor wie die Dinge in deinem Erdachten Szenario aussehen, wie es sich anfühlt und wie es zum Beispiel riecht oder schmeckt. Wenn Du dir vorstellst ein Rennen zu gewinnen, oder die von dir gewünschte Zeit zu erreichen, wie sieht die Ziellinie aus? Wie fühlt es sich an? Wie riecht es? Kannst Du hören wie die Leute dir zujubeln? Bleib positiv. Wenn Du merkst, dass ein negativer Gedanke sich bei deiner Visualisierung verbreitet, dann halte an und starte dein Kopfkino von vorne. Konzentriere dich auf dich selbst, stell dir vor wie du mit einer guten Technik läufst und wie Du erfolgreich abschließt und dich den ganzen Lauf über stark und gut fühlst. Es braucht Zeit eine gute Technik zu entwickeln, also habe Geduld, sowas geht nicht von heute auf morgen. Regelmäßige Yogastunden helfen dir diese Technik zu entwickeln, bei dir zu bleiben und konzentriert zu fokussieren.

Atmung und Konzentration

Wenn wir gestresst sind oder unter Druck stehen, beschleunigt sich unsere Atmung und wir hören oft, das wir erst mal „tief durchatmen“ sollen, um uns zu beruhigen. Das macht tatsächlich Sinn. Eine langsamere Atmung vermindert unsere Herzfrequenz, habe ich ja schon im ersten Teil des Artikels beschrieben. Durch Yoga lernst Du, deine Atmung zu kontrollieren und sie zu verlangsamen, sodass Du durch das Zwerchfell atmest und tiefere Atemzüge nehmen kannst. Wie bei jeder Fähigkeit, müssen wir das Atmen erst lernen, es erfordert einiges an Übung, bis es zur Gewohnheit wird. Meine Yogastunden beginnen zum Beispiel sehr oft mit Atemübungen, um meinen Schüler wieder dafür zu sensibilisieren. Ich sage auch meine Yogastunden immer mit der Atmung an, weil es einfach so wichtig ist, die Atmung wieder mehr in den Alltag zu integrieren. Bei dem ganzen Stress dem wir tagtäglich ausgesetzt sind, kommt sie viel zu kurz. Durch bessere Atemtechniken bleiben Läufer nicht nur ruhig, es hilft ihnen auch dabei wärhend eines Marathons zu einem guten Rythmus zu finden. Wenn Du versuchst ein gleichmäßiges Lauftempo beizubehalten, ist es eine gute Sache, mit der Atmung im Einklang zu sein. Du kannst alles beiseite schieben und dich nur auf das Einatmen und Ausatmen konzentrieren, oder wieviele Atemzüge du pro Minute nimmst, dass was es dir einfach macht, dich darauf zu konzentrieren. Wenn Du mehr an das Atmen denkst, denkst Du nicht an die Zeit oder an den Krampf, oder daran, dass du eigentlich gar nicht mehr kannst.

Die Fähigkeit sich zu konzentrieren ist für jeden ein Schlüsselmoment. Alles andere abzublocken und sich nur auf eine Sache zu fokussieren, ist ganz entscheidend. Yoga hilft dabei, den Geist zum Schweigen zu bringen, so dass Sportler sich in dem Zustand „des reinen Fließens“ befinden, bei der sie sich ausschließlich auf den Sieg oder das Ziel konzentrieren. Asanas wie der Krieger oder der Baum sind dafür wie geschaffen, die Konzentration und die Willensstärke zu fördern.

 

Autor: Jenny

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