Wunderschönes Ghent

Die, die mich kennen, oder diejenigen von euch, die meinen Blog schon länger verfolgen, wissen, dass ich sehr gerne in die Ferne reise. Da ich mich aber Anfang letzten Jahres erst Selbstständig gemacht habe, war klar, dass mein Jahr 2016 eher von Kurztrips rund um Deutschland herum geprägt sein wird. Das das Schicksal es dann doch gut mit mir meinte, konnte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnen, aber dazu in einem anderen Artikel mehr.  😉Bedingt durch meine längeren Auslandsaufenthalte, habe ich Freundschaften in der ganzen Welt geschlossen, was mir unheimlich viel bedeutet. Sich mit Menschen aus anderen Ländern auszutauschen, bringt einfach viele neue Blickwinkel und Standpunkte. Zwei meiner sehr engen Freundinnen, mit denen ich fast täglich in Kontakt stehe, habe ich in meiner Zeit in Thailand kennen gelernt. Amarylis ist Belgierin und lebt in Ghent. Susie ist Schwedin und lebt eigentlich ständig woanders auf der Welt, sie ist eine richtige Weltenbummlerin.

Nachdem die beiden mich Anfang letzen Jahres in Deutschland besucht haben, luden mich beide ein, sie ebenfalls zu besuchen. Leider hat dies mit Susie letztes Jahr dann nicht mehr geklappt, aber ich gehe schwer davon aus, dass wir es dieses Jahr schaffen werden. 🙂

Im Spätsommer konnte ich mir dann ein freies Wochenende einräumen und habe mich somit Freitag abends nach meiner letzen Yogastunde ins Auto gesetzt und bin nach Ghent gefahren. Nach guten drei Stunden Fahrt bin ich in der Innenstadt angekommen. Da das Parken vor Ort sehr teuer ist, bot Amarylis mir an, mich außerhalb abzuholen, wo ich mein Auto umsonst abstellen konnte. Gesagt getan. Nach einer großen und sehr freudigen Begrüßung haben wir uns zu Fuß auf den Weg in ihre WG gemacht, die im Herzen von Ghent liegt. Man muss dazu sagen, dass Ghent eine absolute Studentenstadt ist. Mittlerweile war es Mitternacht, es war warm, die Stadt mit seinen ganzen kleinen Cafès und Bars pulsierte förmlich. Auf dem Weg zur WG trafen wir hier und dort Freunde von Amarylis. Wir tranken hier ein Glässchen Wein und dort ein Bier, somit verzögerte sich die Ankunft um einige Stunden. Alle Belgier die ich traf waren äußerst aufgeschlossen und freundlich, und versuchten auf Teufel komm raus ihre Deutschkenntnisse zu präsentieren, was äußerst amüsant war. Nach diversen Stunden kamen wir dann in der WG an.

Am nächsten Tag stand als erstes ein tolles, sehr ausgiebiges Frühstück in der WG an. Die Mitbewohner von Amarylis sind auch einfach klasse, so dass wir einen fröhlichen Morgen zusammen verbrachten. Ich muss sagen, dass die jungen Belgier, die ich dort kennen lernte, so gar nichts mehr mit den Belgiern gemein haben, die ich noch vor einigen Jahren beruflich dort kennen lernte. Sehr offen und aufgeschlossen, sehr alternativ und kreativ. Das spiegelt sich total im Stadtbild wieder. Hier gibt es unglaublich viel zu sehen.

Aber der erster Punkt auf unserer Liste war natürlich zum Yoga zu gehen, so wie es sich für zwei eingefleischte Yoginis gehört. 😉 Also auf zum Studio „Yoga on call“, dort durfte ich 90 Minuten Yin Yoga praktiziert auf flämisch, für nur 10 Euro, praktizieren. Einfach wundervoll enspannent nach einer harten und anstrengenden Woche und einer doch sehr langen Freitag Nacht. Yoga macht mich immer sehr hungring, deswegen ging es von dort aus auch direkt in ein hübsches Café. Im Faja Lobi kann man sehr lecker und wirklich günstig essen.

Ich kann euch Ghent wirklich ans Herz legen. Wenn man mal ein Wochenende raus möchte, ist dies eine wirklich gute und günstige Möglichkeit, viel Kultur zu erleben. Im Grunde muss man einfach nur durch die Innenstadt schlendern, hier gibt es so viel zu sehen und zu entdecken. Viele kleine Geschäfte, in denen handgemachte Waren verkauft werden. Dadurch das Belgien auch viel Flüchtlingsarbeitet leistet, ist die Stadt sehr multikulturell. Ich lasse einfach noch ein paar Bilder sprechen.

 

Was auch sehenswert ist, ist der sonntägliche Blumenmarkt. Dieser findet immer bis 12 Uhr statt, und wenn man mit dem Auto anreist, kann man natürlich hier auch die eine oder andere Pflanze erwerben, so wie ich. 😉

Also mein Fazit zu Ghent ist definitiv sehenswert! Ich war auch mit Sicherheit nicht das letzte Mal dort! Ich hatte wirklich das Gefühl, mehrere Tage am Stück von zu Hause weg gewesen zu sein, obwohl es effektiv nur zwei Tage waren.

Autor: Jenny

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4 Gedanken zu „Wunderschönes Ghent“

  1. Absolutely wonderful to read, even with the help of Google translate. Well done Jen, you sold Ghent to me ❤️❤️❤️

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