Yoga-Equipment – Wieso? Weshalb? Warum?

Heute möchte ich das Thema Yoga-Equipment behandeln. In meinen Yogastunden, stehen für die Schüler immer Matten, Decken, Blöcke und Gurte bereit. Wenn ich in eine neue Yogaklasse komme, erkläre ich erstmal, wofür das zusätzliche Material zur Verfügung steht.

Du fragst dich jetzt, wozu man überhaupt Equipment beim Yoga benötigt? Ausser einer rutschfesten Matte und dir selbst, ist eigentlich nichts nötig? Das sehe ich ein bisschen anders… 😉

Der Yoga-Block als Hilfsmittel für eine gerade Haltung

Hilfsmittel wie Blöcke können dir helfen die richtige Haltung einzunehmen. Beispielsweise kannst du die untere Hand, beim Dreieck, auf einen oder zwei Blöcke stellen, um eine gerade Haltung zu bewahren. Gerade als Anfänger solltest Du dich langsam an die Asanas herantasten. Durch die Erhöhung der Blöcke wird die Dehnung in der Oberschenkelrückseite gemindert. Besonders wichtig sind solche Hilfsmittel bei Beschwerden in den Knien oder im unteren Rücken.

Blöcke gibt es aus Kork oder Kunststoff. Du kannst mit ihnen einzelne Körperteile wie den Kopf (zum Beispiel in Savasanna), die Hände, den Rücken oder die Knie stützen. Wenn die Knie im Schneidersitz höher als deine Hüften sind, rate ich auch hier immer, sich auf zwei Blöcke zu setzen um eine gerade und aufrechte Haltung einnehmen zu können, die zum Beispiel bei Atemübungen unerlässlich ist.

Der Yoga-Gurt als Verlängerung deiner Arme

Wenn du in der sitzenden Vorwärtsbeuge, zum Beispiel nicht bis an deine Füße mit den Händen kommst, kannst du hier einen Gurt einsetzen, um deine Arme quasi zu verlängern. Ein Gurt hilft dir dabei, dich weiter in die Haltung hineinzubegeben und sicher deine Grenze auszutesten.

Die Yoga-Decke für eine gemütliche Meditation

Decken sind für mich unerlässlich. Am wichtigsten finde ich sie für die Endentspannung, Savasana. Nach einer Yogastunde, ist der Körper aufgewärmt, wenn man danach 10-15 Minuten möglichst bewegungslos in der Abschlussmeditation liegt, kühlt er sehr schnell aus, dann wird es unangenehm und man kann die Meditation nicht richtig genießen. Außerdem kann man die Decke individuell als Unterstützung der Knie im 4-Füßler-Stand einsetzten oder als Unterlage für den Kopf.

Das Yoga-Rad als individuelle Unterstützung und Ergänzung deiner Yoga-Praxis

Ich habe mir gerade ein Yoga-Rad (Yoga-Wheel) bei Gorilla Sports.de  bestellt.

Das Yoga-Rad eignet sich besonders, um Rückbeugen wie zum Beispiel Chakrasana (das Rad) zu üben, es kann aber auch auf viele andere Arten die Yoga-Praxis bereichern.
Wer ein Yoga-Rad verwendet, kann bekannte Asanas abwandeln und seine Yoga-Praxis um eine neue Komponente ergänzen.

Anfänger können sich mithilfe eines Yoga-Rads langsam an schwierigere Positionen, wie zum Beispiel Rückbeugen, herantasten. Fortgeschrittene Yogis können es nutzen, um die einzelnen Positionen zu vertiefen und mit noch mehr Präzision auszuführen. Weitere Vorteile eines Yoga-Rads sind:

  • Verbesserung der Balance
  • Erhöhung der Flexibilität
  • Abwechslung und Variation
  • Vertiefung der Atmung
  • Angenehmes Stretching
  • Lösen von Verspannungen

Wie so viele Dinge schwappte auch dieser Trend von den USA zu uns herüber. Stars und Sternchen auf der anderen Seite des Atlantiks nutzen das runde Fitnessgerät bereits fleißig, um Ihre Körper noch geschmeidiger zu machen und Verspannungen zu lösen.

 

Ich hoffe ich konnte dir ein paar der Hilfsmittel etwas näher bringen. Probiere es doch einfach mal in deiner nächsten Yogastunde aus!

Alles Liebe,

 

Jenny

Autor: Jenny

Hi, ich bin Jen. Reisesuechtig, Yogaverliebt und ich mag gutes, gesundes Essen. Wenn du mehr von mir sehen und wissen moechtest, dann folge mir auf Instagram oder auf Facebook.

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