Die Rückbeuge im Yoga erklärt

Warum wir Rückbeugen machen und wieso ich sie so gerne in meine Yogastunden einbaue, dass möchte ich dir heute etwas näher bringen…

Rückbeugen haben anatomisch einiges zu bieten. Bedingt dadurch, dass wir oftmals im Alltag eine „Buckelhaltung“ einnehmen, also zu lange im Rundrücken sitzen oder stehen, haben der Bauchraum, die Organe und auch die Lunge nicht mehr den Platz, den sie benötigen um zu atmen. Dies kann zur Folge haben, dass sich das Lungenvolumen verringert und zum Beispiel Leber und Milz immer mehr verhärten. Diese verhärteten Organe können dann nach hinten durchdrücken und somit Schmerzen im Rücken verursachen. Als ich das erste Mal bei einem Osteopathen wegen meiner Rückenschmerzen war, war ich doch sehr verwundert, als er meinte ich sollte mich auf den Rücken legen. Er fing an auf meinem Bauch herum zu drücken, zu schieben und zu fühlen und ich muss sagen, dass war ganz schön unangenehm. Letztlich waren meine Organe so verhärtet, dass sie einen Großteil zu meinen Rückschmerzen beitrugen. Wenn wir dem entgegenwirken, indem wir uns öfter mal nach hinten lehnen, mit ausgestreckten Armen, dann können wir uns selbst helfen. Denn wir dehnen damit die Brustwirbelsäule, der Brustkorb weitet sich und der Lungen- und Herzbereich werden ebenfalls gedehnt. Im Yoga sagt man auch „eine herzöffnende Asana“. Ausserdem stärken wir dadurch die Rückenmuskulatur, die Körpervorderseite, vorallem Brust- und Bauchmuskeln, die Leisten und die vordere Oberschenkelmuskulatur. Insgesamt wird die Brustwirbelsäule beweglicher und der Torso geschmeidiger.

Wir fördern unser Verdauungssystem weil auch dies durch die Rückbeuge gestreckt wird, dadurch können Beschwerden wie Sodbrennen oder Verdauungsprobleme gelindert werden. Durch die Dehnung der gesamten Atemmuskulatur wird das Lungenvolumen größer. Dadurch verstärkt sich die Sauerstoffversorgung des Körpers, wir haben weniger Kopfschmerzen und können uns besser konzentrieren.

Das Yoga-Rad – individuelle Unterstützung und Ergänzung für deine Rückbeuge

 

Vor einiger Zeit habe ich mir ein Yoga-Rad bei gorillasports.de bestellt, um tiefer in die Rückbeugen zu kommen. Das Rad eignet sich besonders bei Rückbeugen wie Chakrasana (das Rad), oder bei der Brücke. Anfänger können sich mithilfe eines Yoga-Rads langsam an schwierigere Positionen herantasten. Fortgeschrittene Yogis können es nutzen, um die einzelnen Positionen zu vertiefen und mit noch mehr Präzision auszuführen. Weitere Vorteile eines Yoga-Rads sind:

 

Verbesserung der Balance

Erhöhung der Flexibilität

Abwechslung und Variation

Vertiefung der Atmung

Angenehmes Stretching

Lösen von Verspannungen

Autor: Jenny

Hi, ich bin Jen. Reisesüchtig, Yogaverliebt und ich mag gutes, gesundes Essen. Wenn du mehr von mir sehen und wissen möchtest, dann folge mir auf Instagram oder auf Facebook.

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