Yoga und Meditation gegen Schmerzen

Über die Autorin:
Corinna lebt in Österreich und hat im Juli 2015 ihren Blog YogiInside gegründet. Sie ist passionierte Yogini und ist von allem begeistert was mit Yoga, alternativer Medizin und Spiritualität zu tun hat. Auf YogiInside schreibt sie über Yoga, Meditation und einem gesunden und bewussten Lebensstil.

Zur Zeit steckt  sie in der Ausbildung zur Yogalehrerin. Alle Infos und Erfahrungen darüber und im Allgemeinen mit Yoga findest du auf ihrem Blog.

Autorenbild YogiInside

Yoga und Meditation gegen Schmerzen

Die Beliebtheit von Yoga und Meditation steigt seit ein paar Jahren kontinuierlich an. In dieser schnelllebigen Zeit, in der wir leben, erkennen viele die positive Wirkung von Yoga und Mediation auf Körper und Geist. Schon seit tausenden von Jahren werden diese alten Techniken zur Entspannung, Stärkung des Körpers und zum Loslassen von alten Gefühlen und Mustern angewendet. Nun sind die heilenden Wirkungen von Yoga und Meditation sogar durch wissenschaftliche Studien belegt und anerkannt.

Physische Schmerzen sind psychischer Natur
Vielen ist nicht bewusst wie stark der Körper mit dem Geist zusammenhängt. Der Körper repräsentiert die Gefühle und Gedanken. Eine Ansammlung von negativen Gedanken oder jahrelangem Stress spiegelt sich im Körper durch Schmerzen wider. Aber auch schlechte Erfahrungen oder Traumas, die nicht aufgearbeitet wurden, zeigen sich durch Angstzustände, Panikattacken oder Schmerzen. Jede Krankheit und jeder Schmerz hat seinen Ursprung im psychischen Körper, auch wenn dies nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist. So können sich Ereignisse aus der Kindheit erst später im Erwachsenenalter bemerkbar machen.

Warum entstehen Schmerzen durch negative Gedanken?
Dauerhafter Stress kann sich zum Beispiel als Rückenschmerzen oder Verspannungen im Schulter-Nacken Bereich erkennbar machen und belastende Ereignisse, die nicht aufgearbeitet wurden, können chronische Kopfschmerzen oder sogar Migräne auslösen. Ich könnte jetzt noch einige weitere Beispiele aufzählen, aber ich glaube, du weißt auf was ich hinaus will. Alles was sich im Kopf abspielt, gibst du mit deinem Körper wieder.

Negative Gedanken, Worte und Taten wirken sich negativ auf den Energiefluss im Körper und auf die Balance der Chakren aus. Sind die Chakren nicht in harmonischer Schwingung miteinander, zeigt sich das durch Schmerzen im Körper, Unterfunktion von Hormondrüsen, Unsicherheit, mangelndes Selbstvertrauen, sonstige Störungen im psychischen und physischen Körper. Denn jedes der 7 Hauptchakren (Energiezentren) ist für eine bestimme Körperregion, Organe, Hormondrüse und Emotionen zuständig.

Die Meridiane als wichtige Verbindung von Körper und Psyche.
Die Meridiane stellen die Verbindung zwischen dem Körper, den Organen und der Psyche dar, laut der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Insgesamt gibt es 12 Meridiane im menschlichen Körper. Ein Meridian ist immer einer Hauptaufgabe und mehreren Organe zugeordnet. Das Meridiansystem muss als ganzes funktionieren, damit wir gesund sind und uns wohl fühlen. Sowohl äußerliche Verletzungen, als auch psychische Krankheiten, schlechte Stimmung oder negative Gedanken tragen dazu bei, dass Organe oder Funktionen im Körper gestört werden und somit auch das Meridanesystem nicht mehr harmonisch funktioniert.

Ist ein Meridian von einer Störung oder Dysfunktion betroffen, kann das mehrere Organe betreffen. Deshalb ist es oft nicht auf den ersten Blick klar, woher die Schmerzen oder die Krankheit kommen. Für viele ist nämlich nicht klar, dass Herz und Dünndarm oder Lunge und Dickdarm miteinander zusammenhängen. Auch viele Ärzte ignorieren diese Tatsachen und verschreiben bei den kleinsten Beschwerden Medikamente, obwohl die Ursache der Krankheit psychisch bedingt ist. Die Medikamente werden im Moment helfen, aber auf Dauer heilt der Körper nur durch das Lösen des Problems im wahren Ursprung, im Geist.

Yoga gegen Schmerzen
Mit Hilfe von Yoga wird der Körper gestärkt und gedehnt, so bleibt er fit und gesund. Durch die Yogastellungen (Asanas) wird zum Beispiel eine fehlende Rückenmuskulatur aufgebaut und so Rückenschmerzen vorgebeugt oder sogar gelindert. Mit den Asanas wird für den Körper gearbeitet, aber zugleich auch für Geist und Seele, damit alle diese drei wichtigen Aspekte des Menschen wieder in Einklang kommen. Körper, Geist und Seele werden durch eine regelmäßige Yoga Praxis stärker und flexibler.

Das Yoga weit über Asanas hinausgeht, ist dir vielleicht schon bekannt. Die meisten finden ihren Einstieg ins Yoga durch die Körperstellungen und finden dann die spannende Reise zu sich selbst, denn Yoga ist eine Reise im Inneren.

Es kommt auf die Einstellung, das Mindest, drauf an. Wenn du wirklich innere Zufriedenheit und Glück erfährst, bemerkst du erst, wie gut es dir eigentlich geht und dein Geist und deine Seele sind gesund – und somit auch dein Körper. Wie sich positive Gedanken und Dankbarkeit auf dein Wohlbefinden auswirken, erfährst du vor allem durch Mediation, aber mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Meditation gegen Schmerzen
Durch Meditation stellst du dir selbst essentielle Fragen deines Lebens und du beginnst, Dinge zu schätzen und wahrzunehmen, die du nie so zuvor in deinem Leben gesehen hast. Durch Selbstreflexion erkennst du dein wahres Selbst und entdeckst wie viel Potential wirklich in dir steckt. Und ich kann dir sagen, da ist eine Menge Potential vorhanden, du musst nur an dich selbst glauben.

Regelmäßige Mediation lehrt dir Achtsamkeit im Leben – nicht nur Achtsamkeit mit den Dingen und Menschen in deinem Leben, sondern auch Achtsamkeit in deinem Umfeld und mit anderen Menschen.

Die liebende-Güte Mediation (loving kindness meditation) ist eine Form der Mediation, die dich daran erinnert mit dir selbst liebevoll zu sein und dich selbst zu schätzen, denn du bist ein wundervoller Mensch. Du lernst aber auch dein Umfeld, deine Tätigkeiten und Menschen in deinem Leben zu schätzen und zu achten. Es ist tatsächlich wahr, ja sogar wissenschaftlich bewiesen, dass die liebende-Güte Meditation dir hilft dich zu mögen und einen bessern Umgang mit dir selbst zu pflegen und somit auch mit deinen Mitmenschen.

Mittlerweile unterstützen auch Krankenkassen die Behandlung von Depressionen, Traumas und Burnout mittels Meditation und Yoga.

Autor: Jenny

Hi, ich bin Jen. Reisesüchtig, Yogaverliebt und ich mag gutes, gesundes Essen. Wenn du mehr von mir sehen und wissen möchtest, dann folge mir auf Instagram oder auf Facebook.

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